STEEL PAINTINGS II

Die aktuellen Serie “Steel Paintings” beschäftigt sich eingehend mit Materialität und Gestus. Mit einem Winkelschleifer werden unterschiedlich dicke Linien auf polierte Stahl- oder Kupferplatten gefräst, die im weiteren Verlauf mittels Stichsäge ausgeschnitten werden. Dadurch erfolgt nicht nur ein paradoxes Spiel mit der widerstandsfähigen Stofflichkeit von Stahl, das wie Papier behandelt wird und fast schwerelos wirkt. Licht und Bewegung werden ebenfalls als gestalterische Faktoren herangezogen, so dass die Reflexionen der blanken Stahllinien teils dreidimensionale Effekte erzeugen, die durch die Bewegungen des Betrachters hie und da hervortreten. Durch die Einbeziehung von Licht und Publikum wirken die neuen Arbeiten wie kinetische Malereien. Gleichzeitig handelt es sich bei den „Steel Paintings“ um Hybride aus Wandobjekt, Bild, Gravur, Zeichnung und Relief, was die Besonderheit der Werke abermals unterstreicht.




The current series "Steel Paintings" deals extensively with materiality and gesture. An angle grinder is used to cut lines of different thicknesses on polished steel or copper plates, which are then cut out using a jigsaw. This is not just a paradoxical game with the resistant materiality of steel, which is treated like paper and almost weightless acts. Light and movement are also used as creative factors, so that the reflections of the bare steel lines produce partly three-dimensional effects, which emerge here and there through the movements of the observer. Through the inclusion of light and audience, the new works seem like kinetic paintings. At the same time, the "Steel Paintings" are hybrids of wall object, picture, engraving, drawing and relief, which underlines the special feature of the works.